In der abgelaufenen Wintersaison 2025/26 waren wir erstmals seit 2019 wieder mit mehreren Sportlern im Deutschlandpokal unterwegs. Auf unser Team wartete dabei mit 13 Rennen an 7 Austragungsorten ein intensives Programm. Da einige der Wettbewerbe zudem im Rahmen des Alpencups ausgetragen wurden, konnten sich unsere Sportler dabei nicht nur mit den besten nationalen Athleten, sondern auch mit zahlreichen internationalen Biathleten messen.
Erstmals in der Vereinsgeschichte gelang es dem Biathlon-Team Saarland, Punkte im Deutschlandpokal zu erzielen – ein bedeutender Meilenstein, der die kontinuierliche Aufbauarbeit der vergangenen Jahre eindrucksvoll bestätigt.
In der Altersklasse Jugend 1 überzeugte Mattes Wendorf mit einer starken und konstanten Saisonleistung. Mit sechs Top-6-Platzierungen, darunter zwei zweite Plätze, etablierte er sich dauerhaft in der Spitzengruppe seines Jahrgangs. Seine Fähigkeit, auch unter Druck konstant abzuliefern, führte zu einem hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung.
Auch in der Herrenklasse zeigte Ole Tetzlaff engagierte und kämpferische Auftritte. Der Umsteiger aus dem Triathlon, der erst in der vergangenen Saison zum Biathlon gewechselt ist, beeindruckte mit einer bemerkenswert schnellen Entwicklung. Mit zwei Top-6-Ergebnissen setzte er früh Akzente im Saisonverlauf und bewies, dass er sich trotz kurzer Erfahrung im Biathlonsport im leistungsstarken Teilnehmerfeld behaupten kann. Seine Leistungen wurden mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung honoriert.
Neben dem Deutschlandpokal nahm das Team an drei Stationen des internationalen Alpencups teil, darunter Wettkämpfe in Pokljuka, Hochfilzen und Notschrei. Auch auf internationaler Ebene konnten beide Athleten Punkte erzielen und sich damit erfolgreich im Vergleich mit starker Konkurrenz aus mehreren Nationen behaupten.
Die Saison 2025/26 war somit nicht nur von soliden Ergebnissen geprägt, sondern vor allem von einem historischen Fortschritt: den ersten Deutschlandpokal-Punkten für das Biathlon-Team Saarland sowie erfolgreichen internationalen Einsätzen. Das Team präsentierte sich geschlossen, ambitioniert und mit spürbarer Leidenschaft für den Biathlonsport.
